Fast alle genannten Mineralien und etliche andere waren in den Sammlungen unseres Museums von Dir. Rudolf Prosch und Ing. Karl Prosch zu finden. Es war auch bekannt, daß bei versch. Bergleuten Mineralien gesammelt wurden und sich schöne Stücke darunter befanden.
Von 1870 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges 1914
Durch den Verfall des Kaspar-Pflug-Stollens suchte sich das Stollenwasser in der Pinge einen Ausweg und überschwemmte i.J. 1890 das Schützenhaus zum Teil; nach drei Tagen war das Wasser wieder abgezogen.
Eine zweite, größere Hochwasserkatastrophe überschwemmte die Pinge i.J. 1905. Drei Jahre später (1908) stieg das Wasser in der Pinge erneut an.
Um die Jahrhundertwende erwarb eine englisch-belgische Gruppe die Schürfrechte in unserem Revier und arbeitete auf dem Maria-Hilf-Schacht. Nach Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde diese Grubenanlage beschlagnahmt und zur Verstärkung der Förderleistung der neue Wilhelm-Schacht niedergebracht. Er hatte eine „Teufe" (Tiefe) von 150 m, einen lichten Durchmesser von 3,5 m und war vollständig betoniert. Zur erweiterten Aufbereitungsanlage führte über Werkhof und Straße eine verkleidete Holzbrücke.
Das Hochwasser in der Pinge
Durch Bruch und Verfall der Wassertüre im Kaspar-Pflug-Stollen trat viermal Hochwasser zutage, nämlich
1890, Rückgang nach 3 Tagen,
1905, Wasseranstieg bis zu den Haustreppen, Rückgang nach 5 Wochen,
1908, geringerer Wasseranstieg,
1915, höchster Wasserstand, bis zum oberen Fensterrand.
Nach dem Anbohren des Pflug-Stollens unterhalb des früheren „Roten Hofes" ging das Wasser zurück und zeigte sich nicht mehr.
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