Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Rod Trötscherů, pohromy, náboženský rozkol a úpadek hornoslavkovského dolování

An Erzen liefert der Bergbau:

Zinn-, Wolfram-, Kupfer-, Eisen-, Arsen-, Kobalt-, Uran-, Mangan-, Blei-, Silber- und Nickelerze; Arsenerze sind stellenweise goldhaltig. Reicher an Gold sollen die Grubenfelder um den Krudum gewesen sein, von denen es heißt, daß dort die Venetianer (Kelten) aus dem Sand der Bäche nicht weniger als 10 Pfund Gold weggetragen hätten. Das Gestein enthält nur Spuren des edlen Metalls.

An seltenen Mineralien seien genannt:

Kappenquarz, Amethyst, Cyanit, Muskowit, Apatit, Karsolit, Wawelit, Wapplerit, Brauner Granat und viele andere, auch Europium.

Seit Einstellung des Bergbaus sind nur wenig Mineralien in den Handel gekommen. Nur in den Museen der großen Städte kann man diese Seltenheiten kennenlernen.

Moderne Aufbereitungsmaschinen zermahlen jedes Steinchen zu Staub. So besteht keine Aussicht, die von Sammlern begehrten Schlaggenwalder Seltenheiten auf den Markt zu bringen. Beim Absuchen von Halden kann dem Kenner durch Zufall ein seltenes Stück in die Hände fallen.

Damit schließt der erste, bis gegen Ende des 19. Jhs. reichende Teil aus der „Zeit des Erzbergbaus".

Er greift u.a. auf die Notizen aus „Entstehung der Stadt Schlaggenwald" von Bürgerschuldirektor Rudolf Prosch zurück. Die Arbeiten, entnommen den Akten des Archivs, den Ratsprotokollbüchern, den Berg- und Kirchengedächtnisbüchern, zusammengestellt im Jahre 1938, haben in Fachkreisen große Anerkennung gefunden.

Weitere Angaben über unsere Heimatstadt sind durch die Vertreibung leider verlorengegangen. Wesentliche Feststellungen aus der Zeit zwischen 1896 und 1945 von Anton Hofmann, ehemals Gemeindebeamter, wurden, soweit einschlägig, mit einbezogen. Den Gesamtbeitrag ergänzen Aufzeichnungen aus Vergangenheit und Gegenwart von verschiedenen Autoren.

Vorkommen von Gesteinen, Mineralien und Erzen im Schönfeld-Schlaggenwalder Bergbaurevier (nach Ing. Karl Prosch)

Zuerst muß man die Unterscheidung treffen zwischen Mineralien (Sammlerstücke und solche, die als Schmucksteine Verwendung finden) und den Erzen, die bergmännisch gewonnen und verwendet werden können.

Prof. Hofmann von der Elbogener Realschule hat im Jahresbericht 1922 dieser Schule eine Zusammenstellung aller bis dahin gefundenen Gesteine, Mineralien und Erze aus unserer Heimat gegeben. Es waren 82 registrierte Funde.

Niederschrift (aus der Erinnerung).

Bezeichnung der Fundorte:

1 = Huberhauptstock (Pinge)
2 = Schnödenstock (Hub, wo Ing. K. Prosch den Schacht hatte)
3 = Wilhelmschacht (erzführende Quarzgänge)
4 = Silberbach und Kiefernspitze (ehemaliger Schacht war später der Hundefriedhof)
5 = Granitzer Loch (im unteren Reinbachtal)
6 = Umgebung von Schlaggenwald (bei den Kapellen, Hahnenhalden, von der Donner bis zur Huber Höhe und vor Leßnitz.

Unsere Hauptgesteine waren:

Feldspat, Glasstein, Granit, Gneis, Greisen und Quarz.

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