Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Ráz obce a stavební sloh – Horní Slavkov, město krásných domovních vrat

Hauses hin.

Auch im umliegenden Bereich der Innenstadt läßt sich die Reihe der historischen Bauten fortsetzen, z.B. bei

Hs.Nr. 66 am Alten Markt (Blail-Haus). Das bürgerliche Wohnhaus aus den Jahren 1544–45 zeigt Reste einer wertvollen Renaissance-Fassade. Zwei schlanke Kandelabersäulen auf Sockeln, die einen hohen Fries mit zwei lebhaft profilierten Gesimsen tragen, fassen das reichgestaltete Portal ein. In der niedrigen Fächerpalmette hängt ein Wappenschild mit dem Monogramm „CK", das auf den Erbauer, den damaligen Bergmeister Caspar Kohl hinweist;

Hs.Nr. 199 in der Bräuhausgasse (Kerstner-Haus, früher „Schröck-Haus" genannt). Erbaut um 1500, erhielt es später ein stilisiertes Barockportal mit wuchtiger, quergeteilter Haustüre;

Hs.Nr. 232 am Unteren Graben (Rubesch-Haus). Das Balkenwerk des Fachwerk-Giebelhauses (mit der Giebelseite zur Straße!) wurde übertüncht. Im Eingang steinernes, verziertes Torgewände. Auffällig der an der Hofseite vorkragende Laufgang (Pawlatsche);

Hs.Nr. 284 in der Sackgasse. Gewerkehaus mit Wirtschaftshof und Peint (Grasgarten). Der mehrgliedrig ausgeprägte Rundbogen an der Hauspforte lehnt sich an gotische Vorbilder an;

Hs.Nr. 297 a.d. Hauptstraße (beim Kühnhackl, früher „beim Husslbeck") aus dem 16. Jh. Rundbogiges Haustor. In der Fassade Andeutung eines einfenstrigen Wanderkers über einem schmal ausgeprägten Bogenfries;

Hs.Nr. 342 an der Hauptstraße (Krebs-Haus), erbaut bereits vor 1500, das mit einem Portal im Barockstil ausgestattet ist. Ein mehrfach gegliederter Architrav (Tragebalken) in der Umrahmung trägt die Aufschrift: „GOT PEHIDT DEIN EINGANG VND AVSGANG". Portalabschluß mit profiliertem Gesims und Fächerbogen.

Acht der sehenswerten Portale mit den Hausnummern der zugehörigen Gebäude sind auf einer Bildseite dargestellt.

Erwähnenswert ist noch das Eingangsportal des Pfarrhofes (Hs.Nr. 178) mit barockem Nischenaufsatz als Verbindung von Dechantei und Friedhofsmauer. Dem Baustil der Kirchen und Kapellen ist – seiner Bedeutung gemäß – im Beitrag „Kirchengeschichte" Raum gewidmet.

Ein besonderer Bautyp aus früher Zeit drückt sich im Seidl-Haus (Hs.Nr. 480) am Malzmühlendamm (mdal. Målzm(ü)llådåmm) aus. Seine Hauptmauern sind abgeböscht, zweiter Stock und Giebelwand in Bretterschalwerk ausgeführt. Weit vorkragendes Dach schützt das Mauerwerk. Auffallend ist an der Frontseite die asymmetrische Anordnung der Fenster. Leider nennt die Überlieferung keine Bauzeit.

Eine Erwähnung verdienen auch die Wohn- und Geschäftsgebäude sowie reine Zweckbauten (z.B. Schulen), die bis über die Jahrhundertwende entstanden sind, in ihrem Äußeren manchmal Elemente verschiedener Stilepochen (Klassizismus, Empire, Jugendstil u.a.) aufweisen und mit strengen geometrischen Schmuckformen, einfacher Fassadenornamentik sowie verzierten Dachgaupen den städtischen Charakter des Ortsbildes betonten und ihm mehr bürgerliche Vornehmheit verliehen.

Bilder vom Marktplatz mögen diese Angaben ergänzen.

Außerhalb der Stadt bewirtschafteten große Einzelhöfe einen erheblichen Teil des landwirtschaftlichen Bodens. Es handelte sich um ursprünglich höheren Bergbeamten zugesprochene Lehensgüter, die teilweise im Fachwerkbau erstellt waren. Anfang des 16. Jhs. wird der oberhalb des Zechtals liegende Wolfshof genannt. Dann folgen der westlich der Stadt gelegene Schödlhof, am Glockenberg der Kugelhof und gegen Leßnitz

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